Barrierefreies Bad richtig planen: Bedarfsanalyse, Maßnahmen, Förderantrag, Handwerker auswählen. Checkliste & kostenlose Beratung Hamburg.
Ein barrierefreier Badumbau ist ein Projekt – und wie jedes Projekt profitiert er von guter Planung. Diese Checkliste führt Sie Schritt für Schritt vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung.
Was sind die aktuellen Einschränkungen? Welche Maßnahmen lösen die größten Probleme? Wird eine Pflegeperson benötigt? Wie könnte sich der Bedarf in 5–10 Jahren entwickeln? Lassen Sie sich von einem Pflegeberater beraten (kostenloser Hausbesuch über Pflegekasse).
Pflegegrad vorhanden? → Pflegekasse kontaktieren, bis 4.000 € beantragen. Eigentümer? → KfW 455-B prüfen, bis 6.250 €. Beide Anträge VOR Auftragsvergabe stellen.
Mindestens 3 Angebote vergleichen. Darauf achten: DIN 18040-Expertise, Pflegekassen-Erfahrung, feste Ansprechpartner, Referenzen.
Bauzeit einplanen (1–3 Wochen). Alternative Unterkunft organisieren falls nötig. Nach Fertigstellung: Abnahme mit Checkliste, Fotos für Pflegekasse.
Von Erstberatung bis Baubeginn: 4–12 Wochen (inkl. Förderantragsbearbeitung). Pflegekasse: 4–6 Wochen. KfW: 2–4 Wochen. Handwerker: je nach Auslastung 2–8 Wochen Vorlauf.
Für kleinere Maßnahmen nein. Für Komplett-Umbauten mit Grundrissänderungen (Wände einreißen, Türen verbreitern) empfiehlt sich ein Architekt oder Baufachmann.
Schwellenfreiheit, Haltegriff-Stabilität, Ablaufgefälle Dusche, Maße nach DIN 18040, Funktionsprüfung aller Armaturen, Dichtheit der Duschfläche.
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